“Mensch, wir sind doch die Guten”

Habt Ihr auch das Gefühl, dass es immer schlimmer wird?
Mir geht es jedenfalls auch so.

Wie oft ich selber (oder Kollegen) im letzten Jahr angegriffen wurde ist schon erschreckend.

Das passt wie die Faust aufs Auge, am Monat war es für mich wiedermal soweit. Beitrag dazu in Kürze…

“Sie werden bespuckt, getreten, geboxt – dabei wollen sie doch nur helfen: Immer öfter sind Rettungskräfte im Einsatz heftigen Attacken ausgesetzt. Selbst Fachleute können sich die Zunahme von Gewalt nicht erklären – zumal besonders häufig Menschen aus dem bürgerlichen Milieu ausrasten.”

Quelle: www.sueddeutsche.de

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2 Responses to ““Mensch, wir sind doch die Guten””

  1. o2junkie says:

    Was ich an der Sache wirklich ziemlich traurig finde ist, dass es, zumindest bei uns, komplett ausgeblendet wird.
    Da werden Kollegen bei einer Renamiation mit einer Schusswaffe bedroht “wenn der stirbt, dann sterbt ihr auch”
    Ein Kollegen wird von einem Angehörigen nach dem Transport in der Notaufnahmne angegriffen und schwer verletzt.
    Immer wieder sind Patienten und angehörige nur mit Hilfe der Polizei zu bändigen.

    Und die HiOrg? Tut so als wären das alles Einzelfälle und weigert sich Kurse für Deeskalation oder Selbstschutz anzubieten weil “das nicht zu einer Hilfsorganisation” passt…

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  2. Das ist heute zum Alltag geworden. Ich bin seit über 20 Jahren im RD tätig. Das Wort “Danke” ist ein Fremdwort geworden. Wenn wir in unsere Problembereiche ausrücken, dann nur mit einer Maglite 6 D-Cell am Gürtel und am Eisatzort nicht nur den Patienten im Auge haben. Unterstützung durch die Dienststelle Fehlanzeige. Die ersten meiner Kollegen fahren mit Pfefferspray in der Tasche durch die Gegend

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