Indianer kennen keinen Schmerz

Normalerweise sind kleine Kinder unnahbar, wenn sie sich verletzt haben.

Die Versorgung beschränkt sich auf das aller Nötigste oder besteht auch nur auf Transport und Beobachtung.

Den Rest machen die Eltern. Es bringt ja auch nichts, dem Kind eine Maximalversorgung zu verpassen, wenn es während dieser aus voller Kehle brüllt und um sich schlägt.

Der junge Mann von gestern war was das angeht eine außergewöhnliche Abwechslung.

Sechs Jahre und tough, wie ein Indianer.

Völlig unbeeindruckt erzählte er mir, wie die Stufe in seinen Arm kommt und dass das wohl weh tut, aber auszuhalten ist. Nein eine Spritze will er nicht, die tut ja schließlich mehr weh, als der gebrochene Unterarm.

Also schienen wir seinen Arm und beantworten dabei auftauchende Fragen.

RESPEKT!

Erst im Krankenhaus kippt die Stimmung. Das liegt aber maßgeblich an der groben Aufnahme durch den diensthabenden Notschlachter…

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