Ich weiss nicht, wer es war, aber irgendwer hat anscheinend irgendwann mal Rettungsdienstlern, Feuerwehrleuten und ja auch Polizisten erzählt, dass man sich im Dienst nicht anschnallen muss und auch so, ohne Sicherheitsgurt, bei einem Unfall gut gesichert ist. So kann ich es mir jedenfalls nur erklären, warum immer wieder Kollegen und Feuerwehrleute auf Einsatzfahrten den Sicherheitsgurt im Fahrzeug nicht anlegen. Besonders tragisch ist das, weil dies ja eben die Berufsgruppen sind, die es am besten wissen müssten, weil sie eben die Folgen mit ihren eigenen Augen sehen können.
Fakt ist aber, dass auch Rettungsdienstfahrzeuge und Feuerwehrfahrzeuge Unfälle bauen und man dann in diesen Fahrzeugen, ohne die nötige Schutzausrüstung schlecht aussieht. Besonders dramatisch wird es dann, wenn auch noch Teile ungesichert im Fahrzeug herumfliegen können (Wer hat nicht das Schreibbrett im RTW auf dem Armaturenbrett liegen?!?).
Fakt ist, dass es weiterhin Pflicht ist und auch immer war, sich in Fahrzeugen der BOS anzuschnallen…und dazu gehören zweifelsohne auch RTW, und auch Fahrten mit Sonder- und Wegerechten!
Selbst wenn man es sich herleiten könnte, dass man sich nicht anschnallen muss, so verlangt ja schon der gesunde Menschenverstand nach einem Sicherheitsgurt!
Deshalb Anschnallen! Immer! Überall!
Hier mal ein Video (englisch), welches sehr gut aufzeigt, was passiert, wenn man unangeschnallt einen PKW-Unfall erleidet:
Eigentlich wollte ich das einfach so stehen lassen, da wir aber so weit gesunken sind, dass man wegen unerlaubter Kopiererei zurücktreten muss, habe ich doch Angst um meine Karriere.
Vor ein paar Wochen sollten wir einem hilflosen Herrn zur Hilfe eilen, der sich, laut Meldung auf Gleis 1 des Bahnhofes im Nachbarort befinden sollte.
Nach dem Aussteigen am Bahnhof begrüßte uns der Bahnhofsversteher (oder wie auch immer die heißen, die da arbeiten) und deutete in Richtung Bahnsteig.
“Der Verletzte liegt ca. 200 Meter hinter dem Bahnsteig neben den Gleisen. Da hinten wo der ICE steht.”
Irgendwie ist es schon traurig, welches Bild man in unserem Beruf von den Menschen bekommt. Besonders wenn man mitten in der Nacht zu einem 19 jährigem mit einer Verletzung auf einen Spielplatz in eine nicht so dolle Wohngegend gerufen wird, ahnt man nichts Gutes. Kompletten Beitrag lesen …
In kaum einer Zeit im Jahr liegen Freud und Leid so dicht beieinander wie in der Weihnachtszeit.
Dies gilt wohl im Besonderen für Heiligabend.
Wenn für viele die schönste Zeit des Jahres beginnt, beginnt für ebenso viele eine Zeit voller Enttäuschungen und Demütigungen. Und dies trifft dann oft die Menschen, welche es uns erst ermöglicht haben Weihnachten so zu feiern, wie wir es tun. In Frieden und relativem Wohlstand.
Ich rede von den Alten!
Jedes Jahr werden wir zwangsweise Mittäter bei einem weihnachtlichen Ritual, welches wir “Abschiebehaft” nennen.
So mein Urlaub ist beendet und ich werde dann man Samstag Zeit haben Euch von meinem Weihnachtsfest (-dienst) zu berichten. Dieses Jahr war wirklich krass….